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Get The Blessing – Special Guest: Grey Paris

23. November 2018 um 21:00

| €17

Der Bandname bedeutet so viel wie „Hol dir den Segen“. Ob er Programm ist, weiß Keiner so genau. Sicher ist allerdings, dass Get The Blessing die Jazzszene wie kaum eine andere Formation im Nacken gepackt und durchgeschüttelt, vielleicht sogar wachgerüttelt hat. Die Gewinner des BBC Jazz Awards 2008 (für ihr umjubeltes Debüt „All Is Yes“ beim Label Cake/Candid), gelten außerdem als eine der faszinierendsten Livebands Großbritanniens. Die Band um die ehemaligen PORTISHEAD-Rhythmusgeber Jim Barr am Bass und Clive Deamer am Schlagzeug, ergänzt um die elektronisch versierten Bläser Jake McMurchie am Saxophon und Pete Judge an der Trompete, hat sich ihren eigenen und originellen Sound erarbeitet, der zwar jenseits stilistischer Schubladen liegt, aber deshalb noch lange nicht auf kopfnickende Songs, monströs-ansteckende Beats oder freudestrahlende kollektive Spontaneität verzichtet. Die Tatsache, dass sich Get The Blessing dem Jazz eher mit einer Punk-Attitüde widmen, und das natürlich vor allem bei ihren ekstatischen Live-Auftritten, begeistert das Publikum – von Glastonbury bis zu Jazz de Vitoria-Gasteiz und von The Big Chill bis zum Cheltenham Jazz Festival. Eines ihrer Stücke erschien sogar auf einer Compilation, die ausschließlich Acts präsentierte, die in der Geschichte von The Big Chill für besonderes Aufsehen gesorgt haben. Das zweite, ebenfalls allseits begeistert aufgenommenes Album von Get The Blessing trägt den Titel „Bugs In Amber“, also: Insekten in Bernstein, und lässt sich vielleicht am besten so beschreiben: Ein Post-Jazz-Soundtrack zu einem imaginären Low-Budget-Agentenfilm im Remake von Andrei Tarkowski mit Buster Keaton in der Hauptrolle. Diese Beschreibung überrascht nicht, wenn man die Einflüsse von Get The Blessing kennt. Sie reichen von Ornette Coleman und Tortoise über Blondie zu Samuel Beckett – eine mixtura solvens, die wie dafür gemacht zu sein scheint, die täuschenden Erwartungen zu entlarven. Man darf sich darauf einstellen von GTB, wie sich die Band gerne abkürzt, gereizt und gefordert, entspannt und entgeistert, aufgeschreckt und aufgeweckt und schließlich vor allem begeistert zu werden.

 

Special Guest: grey paris (cinematic electroacoustic jazz from Berlin)

The Berliner electro-acoustic jazz trio Grey Paris consists of Piano, Bass, Drums and various live-electronics. Their tunes range from minimal, cinematic melodies to experimental beat-structures and energetic, impulsive grooves.

Their process of making music stems from a semi surreal mental landscape, which translates into music that is part melody and part social experiment. The band is occasionally chooses the discomfort of unexpected bar shifts, rhythmic patterns and experimental-atmospheric sound textures. Paired with emotional piano compositions, their music instills a sentimental effect that moves the body physically.

The trio formed quickly and spontaneously after pianist and composer Yiorgos Parisis brought a piano into his life after many years of absence from music making. The drummer and piano-maker Arian Stechert was called to repair the newly found instrument and within days, the two were fervently composing music that would later become their first EP ‚Now is the Moment‘.With the recent addition of Mark Beumer, an experienced electronic bass player with his hands in a variety of genres, the momentum has built and the trio is gathering attention through live shows in the german and international music scene.

Details

Datum:
23. November 2018
Zeit:
21:00
Eintritt:
€17
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
Website:
gettheblessing.com

Veranstaltungsort

Kantine am Berghain
Am Wriezener Bahnhof
Berlin,
+ Google Karte
Telefon:
030 29 36 02 10
Website:
berghain.berlin

Weitere Angaben

Was?
Jazz-Rock/Beat
Woher?
Großbritannien

Hinweis: Der hier angegebene Ticketpreis ist der von uns festgelegte Vorverkaufspreis. Je nach Vorverkaufsstelle werden zusätzliche Gebühren fällig. Abendkassenpreise sind in der Regel zehn bis zwanzig Prozent teurer.